Vitamin D und CED

Eine aktuelle Studie zeigt, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel die CED negativ beeinflusst und mit einem erhöhten Risiko, einen Schub zu erleiden, verbunden ist. An dieser Studie nahmen 70 Colitis-ulcerosa-Patienten teil, die sich in der klinischen Remission befanden. Das bedeutet, dass bei den Teilnehmern zu Studienbeginn die Krankheitszeichen zurückgegangen waren oder sich verbessert hatten. Bereits zu Beginn der Studie zeigte sich, dass bei Patienten mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel (weniger als 35 ng/mL) eindeutig mehr Darm-Entzündungen vorlagen als in der anderen Gruppe mit mehr als 35 ng/mL Vitamin D.

Menschen mit Morbus Crohn profitieren von Eisen über die Vene

Menschen mit chronisch entzündlichen Darmkerkrankungen (CED) leiden oft unter Eisenmangel. Tabletten können bei leichtem Eisenmangel helfen, gehen aber häufig mit Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verstopfung oder Bauchschmerzen einher1. Wird der Nährstoff hingegen intravenös verabreicht, entstehen in der Regel weniger Nebenwirkungen. Zudem beeinflusst die intravenöse Gabe von Eisen die Darmbakterien. Das hat ein internationales Wissenschaftlerteam um Professor Dirk Haller unter Federführung des ZIEL – Institute for Food & Health der Technischen Universität München kürzlich mit einer Studie herausgefunden.