Leben mit CED - Tipps für den Alltag

Im Alltag passieren immer wieder unvorhergesehene Dinge: Ein Meeting, das man völlig verschwitzt hat, nur rote Ampeln, wenn man dringende Termine hat oder auch die leere Milchpackung im Kühlschrank, wenn man daraus trinken möchte. Da sollten nicht auch noch der Morbus Crohn oder die Colitis ulcerosa zwischenfunken. Aus der Erfahrung anderer Betroffener kannst Du nun lernen und hier Ihre Tipps und Tricks für deinen Alltag mitnehmen:

CED und Psyche - Aktive Krankheitsbewältigung

„Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss sich so akzeptieren, wie er ist“. Auch wenn das Zitat der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf schon einige Zeit zurückliegt, hat es nicht an Aktualität verloren – vor allem, wenn eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) Teil des Lebens ist. Das Akzeptieren einer chronischen Erkrankung ist ein wichtiger Schritt, um mit den physischen, sozialen und psychischen Belastungen fertig zu werden. Denn diese und weitere Strategien zur Krankheitsbewältigung sind von entscheidender Bedeutung, wenn es um die zukünftige Lebensqualität geht.

Selbstbewusstsein und CED - Betroffene geben Tipps

Im Video „Wie stärke ich mein Selbstbewusstsein – trotz Crohn oder Colitis?“ erzählt die Liebesklang-Bloggerin Saskia Frietsch von ihrem Leben mit Morbus Crohn und Pouch. Sie zeigt, wie sie den Schock der Diagnose überwunden hat, sich der Erkrankung stellte und heute ein glücklicher Mensch ist, der sogar modelt. Sie gibt Tipps, wann man seinem Umfeld wie von der CED erzählen und Hilfe annehmen sollte, aber auch, wie gute Zeiten am besten genutzt werden. Vielleicht ist ja auch für Sie die ein oder andere Idee dabei.

Geschlecht und CED - Typisch Mann, typisch Frau

Fast jeder kennt das Phänomen: Männer und eine Erkältung. Häufig der Beginn einer langen Leidensgeschichte. Doch was normalerweise belächelt und im Volksmund als „Männerschnupfen“ verunglimpft wird, konnte in einer Studie tatsächlich belegt werden: Männer erkranken häufiger und schwerer an Infekten als Frauen. Dieses populäre Beispiel macht deutlich, dass der Krankheitszustand eines Menschen unter anderem auch von dem Geschlecht beeinflusst werden kann. Ein anderes anschauliches Beispiel ist die unterschiedliche Lebenserwartung der beiden Geschlechter. Während die durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen bei knapp 83 Jahren liegt, werden die Männer im Durchschnitt nur 78 Jahre alt.1 Auch im Berufsleben sind geschlechtsabhängige Unterschiede feststellbar. Frauen sind zwar kürzer, dafür aber häufiger krankgeschrieben als Männer.